Praktikumsthema: Datenvisualisierung

SebastianSchreibtischHallo zusammen, mein Name ist Sebastian und ich studiere im 6. Semester Wirtschaftsinformatik an der Hochschule in Trier. Trier? Diese Frage höre ich oft, seit ich mein 6-monatiges Praktikum im Competence Center CRM+ der IT angetreten habe. Trier ist die älteste Stadt Deutschlands, in unmittelbarer Nähe zu Luxemburg und meiner Heimat, dem Saarland.

Und warum kommt jemand aus Trier in den Norden? Diese Frage wurde mir vielfach gestellt und ist leicht zu beantworten: Wegen Dräger! Durch meinen aktiven Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr ist mir Dräger schon seit früher Jugend ein Begriff. Da dieser Firma innerhalb der Feuerwehren ein guter Ruf vorauseilt, stand Dräger bei meiner Suche nach einem Praktikum im Bereich Wirtschaftsinformatik auch deswegen ganz oben. Also machte ich meine Bewerbung fertig und wurde schnell zu einem Gespräch via Skype eingeladen. Im Anschluss an die Unterhaltung lud man mich zu einem persönlichen Gespräch mit anschließendem Mittagessen in die Firmenzentrale am Standort Moislinger Allee ein. Die Chemie stimmte. Begeistert von der Stadt, Lübecks „Porta Nigra“, der Ostsee und nicht zuletzt dem Unternehmen Dräger, entschied ich mich, mein Praktikum an der Trave zu absolvieren.

PowerbiDashboardBereits während der ersten Unterhaltung per Skype kristallisierte sich das Kernthema meines Praktikums heraus. Die im Office365 enthaltene Software „Power BI“ sollte unter die Lupe genommen werden. Geschäftszahlen und Daten sollen mithilfe dieser Software in moderne Dashboards gepackt werden. Durch die dynamische Visualisierung von Daten, bietet das Dashboard eine hervorragende Übersicht über den aktuellen Status und Trend. Im Customer-Relationship-Management dreht sich alles um den Kunden. Keine Frage, dass Datenvisualisierungen hier eine große Rolle spielen. Der Clou an der neuen Software ist, dass viele verschiedene Systeme eine Schnittstelle zu dieser bieten. Somit ist es möglich, Daten einfach zu kombinieren und auszuwerten. Mit Power BI lassen sich beispielsweise über ein Dashboard tagesaktuelle Zahlen zu den gewonnen Verkaufschancen und den vereinbarten Zielen darstellen.

Eine meiner ersten Aufgaben bestand darin, den Projectscope zu erstellen, der die Ziele, Inhalte und viele weitere Punkte meines Projekts festhält. Für meinen individuellen Einarbeitungsplan wurden mir kompetente und freundliche Kollegen zur Seite gestellt, die mich schnell in die Projektarbeit einführten und mich mit den Prozessen vertraut machten. Neben meiner Arbeit an Power BI durfte ich bereits an vielen internationalen Projekten mitarbeiten. Zusammen mit meinen Kollegen entwickelte ich Druckvorlagen, die den Servicetechnikern dabei helfen, Formulare und Arbeitsberichte zu erstellen. Somit konnte ich mein theoretisches Wissen bereits zu Beginn meines Praktikums einbringen und die Effizienz des Kundenservices verbessern

Besonders interessant finde ich auch die vielen Angebote die Dräger den Mitarbeitern und auch Praktikanten zur Verfügung stellt. So wurde mir ermöglicht, einen Kurs zum Umgang mit den Mini-Computern Raspberry PI und Arduino zu buchen.

Die angebotenen Studentenstammtische, bieten eine hervorragende Plattform um Kommilitonen aus den verschiedensten Bereichen kennenzulernen und über den Tellerrand der eigenen Abteilungen zu schauen. Netter Nebeneffekt: Durch diesen bunt zusammengewürfelten Haufen ergab sich schon so manch gute Party im Nachtleben Lübecks!

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