Interview mit einem Anlagentechniker

Dräger-Produkte sind in den verschiedensten Bereichen und überall auf der Welt zu finden. Auf unserem Blog haben bereits eine Vielzahl von Mitarbeitern Einblicke in ihren Beruf und unsere Produkte gegeben.

Diesmal haben wir Alberto interviewt. Alberto ist Anlagentechniker im Druckgasbereich und seit fast sieben Jahren bei Dräger. Von Bremen aus betreuen seine Kollegen und er unsere Kunden im Norden.

› Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Am Morgen gegen sieben Uhr fahre ich mit dem Firmenwagen zu den Baustellen, die mein Einsatzleiter meinem Montage-Team und mir zugeteilt hat. Beim Kunden angekommen bin ich verantwortlich für den Bau verschiedener, zum Teil hochkomplexer Anlagen. Dazu gehören beispielsweise Heliumrückgewinnungsanlagen, Sonderanlagen für Schiffe und komplette Versorgungsanlagen für technische Gase für Laborgebäude.

In den Rohrleitungen werden partiell Drücke bis zu 300 Bar gefahren – also eine große Vielfalt an Produkten. Damit auf der Baustelle auch alles rund läuft, spreche ich mich zusätzlich immer eng mit den Planern und Architekten vor Ort ab.

› Wie bist du zu Dräger gekommen?
Ursprünglich bin ich gelernter Gas-Wasser-Installateur, was meiner jetzigen Arbeit sehr ähnelt. Als ich die Chance bekam, zu Dräger zu wechseln, war der Zeitpunkt für den Jobwechsel aus persönlichen Gründen nicht gerade perfekt.

Trotzdem habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt und meine Entscheidung seither nicht einmal bereut! Zunächst wurde ich ein halbes Jahr lang von einem Dräger-Kollegen eingewiesen und durch viele Lehrgänge intensiv geschult. Somit wurde ich bestens auf die neue Herausforderung vorbereitet.

› Was ist das Beste an deinem Job?
Dass meine Arbeit nie langweilig wird – ich stehe immer wieder vor neuen Aufgaben und Herausforderungen.

Denen stelle ich mich gerne, z. B. durch Selbststudium oder den Besuch mir angebotener Lehrgänge sowie den Austausch mit meinen Kollegen. Außerdem ermöglicht mir mein Job sowohl selbstständiges als auch flexibles Handeln, sodass ich mich frei entfalten kann.

› Welche Qualifikationen werden benötigt?
In meinem Job sind Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl unerlässlich. Zu unseren Kunden gehören beispielsweise namhafte Labore, in denen wichtige und aufschlussreiche Tests durchgeführt werden.

Sorgfältiges Arbeiten ist besonders wichtig, denn ein kleiner Fehler könnte eine jahrelange Forschungsarbeit vernichten oder Menschenleben gefährden. In Krankenhäusern ist es ähnlich – am Ende steht immer ein Leben. Diesen Gedanken sollte man sich während der Arbeit immer bewusst vor Augen halten.

3. tes Foto› Was sind schöne Erlebnisse in deinem Beruf?
Da meine Kollegen und ich sehr gewissenhaft arbeiten, ist es immer wieder schön, wenn gute Resonanz von unseren Kunden kommt. Diese rufen nicht selten direkt bei mir an, was mir natürlich ein gutes Gefühl gibt.

Besonders ist auch die Atmosphäre unter den Kollegen, da wir ein recht junges Team sind und alle auf einer Wellenlänge sind. Mein Einsatzleiter hat immer ein offenes Ohr für uns, sowohl dienstlich als auch privat. Der Umstand, dass ich mich nie alleine gelassen fühle und mich zu 100% auf mein Team verlassen kann, macht das Arbeiten für mich zu etwas ganz Besonderem.

Kommentar