Was macht eigentlich ein Technischer Produktmanager?

Moin zusammen, mein Name ist Alexander und in diesem Artikel möchte ich euch etwas mehr von mir und meiner Arbeit als Technischer Produktmanager im Bereich Respiratory Care and High Acuity Ventilation erzählen.
Mein erster Berührungspunkt mit Dräger war ein Pflichtpraktikum, das ich im Rahmen meines Studiums im Bereich Medizinische Ingenieurswissenschaften absolviert habe. Salopp beschreibe ich den Studiengang als den theoretischen Medizintechniker, da wir zwar Praxisbezug hatten, aber doch auch sehr theoretische Themen wie Quantenphysik behandelt haben, um letztendlich auch erklären zu können, wieso ein CT oder, als Königsdisziplin, ein MRT so funktioniert, wie es funktioniert. Das fällt ja leider nicht vom Himmel 😀 
Nach meinem Praktikum bin ich in das Dräger Best Students Programm (DBS) aufgenommen worden. Meine Abschlussarbeit habe ich in einem anderen Unternehmen angefertigt und mich anschließend auf Jobsuche begeben.

Über die DBS-Verantwortlichen wurde ich auf ein interessantes Jobangebot bei Dräger aufmerksam gemacht, auf das ich mich beworben habe – und schließlich auch eine Zusage bekam.
Meine Erfahrungen mit Dräger waren durchweg positiv: Die familiäre Geschichte und das sich sehr schnell breitmachende Gefühl der Zugehörigkeit, gestalten das Arbeitsverhältnis äußerst angenehm. Letztendlich wurde die Verbindung zum Unternehmen durch die Teilnahme am DBS-Programm intensiviert, sodass mir die Entscheidung leicht fiel, bei Dräger als Technischer Produktmanager einzusteigen.

Was mache ich eigentlich als Technischer Produktmanager? Der TPM verantwortet servicerelevante technische Aspekte bei einem Produkt. Vereinfacht gesagt ist er dafür verantwortlich, dass ein Servicetechniker ein Gerät reparieren, warten und inspizieren kann, um die Funktionsfähigkeit wieder her- bzw. sicher zu stellen.
Hierfür ist der TPM in die Produktentwicklung mit einbezogen, stimmt Schulungsschwerpunkte mit der Dräger-Academy ab und fertigt mit der technischen Redaktion sämtliche Dokumente, wie bspw. Reparaturanleitungen und Prüfanweisungen, an – eine Schnittstellenposition, die gute Kommunikations- und Koordinationsfähigkeiten erfordert.
Damit ist die Arbeit aber nicht getan, denn man wird regelmäßig mit neuen Problemen und Herausforderungen konfrontiert. Die Lösung wird dann in Absprache mit den funktionellen Teams erarbeitet und umgesetzt. Somit ist die Tätigkeit sehr abwechslungsreich: zu interessanten Labortätigkeiten kommen kreative Schreibtischaufgaben hinzu – Kein Tag ähnelt dem anderen.

Ein Beatmungsgerät der V-Familie.

Mein Tipp: Ein Praktikum oder eine Tätigkeit als Werkstudent erlauben einen ersten Einblick ins Unternehmen und die Möglichkeit, Kontakte aufzubauen. Potentielle Bewerber sollten sich für neue Sachen begeistern können, da häufig auch Themenbereiche aufkommen, die nur indirekt in Verbindung mit dem Produkt stehen. Darüber hinaus sollte man Spaß am Organisieren bzw. Planen und in dem Zusammenhang vor allem am Koordinieren von Tätigkeiten haben. Gute Kommunikationsfähigkeit und initiatives Handeln sind letztendlich die Grundwerkzeuge für diesen Beruf.

Es ist ein gutes Gefühl, zur „Familie“ Dräger zu gehören und mit jedem Arbeitstag seinen Teil dazu beitragen zu können, dass unsere Technik das Leben unserer unmittelbaren und mittelbaren Kunden schützt, unterstützt und rettet.

Kommentar