Experience Engineered Solutions

Anfang März 2016 fanden sich aktuelle und ehemalige Dräger Best Students in Schlutup nahe Lübeck zusammen, um einen interessanten Nachmittag in der Engineered Solutions von Dräger zu verbringen. Vor Ort wurden die Teilnehmer bereits von Esther und Stefan, einer Mitarbeiterin aus dem Marketing und dem Moderator, erwartet. Das Programm enthielt zum einen Präsentationen über die Organisation und ausgewählte Teilbereiche. Zum anderen wurde eine Führung in den Produktionshallen organisiert, wodurch die DBSler einen besseren Eindruck von den Produkten bekommen sollten.

Bild_cNach einer kurzen Begrüßungsrunde starteten wir mit einer allgemeinen Einführung über die Engineered Solutions, die insbesondere die Arbeits-und Organisationsstruktur, Zielsegmente und das Produktportfolio thematisierte. Grundsätzlich ist die Engineered Solutions ein Geschäftsbereich, dessen Tätigkeiten vorwiegend im Sonder- und Anlagenbau liegen.

Der Unterschied zu den anderen Bereichen bei Dräger besteht darin, dass die Engineered Solutions das Kundenprojektgeschäft fokussiert. Das bedeutet, dass die Produkte hier nicht in Serie gefertigt werden, sondern im Rahmen von Projekten individuell an die Anforderungen und Wünsche eines jeden Kunden angepasst werden. Somit lässt sich durchaus sagen, dass jedes ausgelieferte Produkt ein Unikat für seinen Käufer darstellt.

Im Anschluss an den allgemeinen Überblick nahmen sich drei Kollegen die Zeit, um uns einen spezifischeren Einblick in ihren Aufgabenbereich bei der Engineered Solutions zu geben.

Bild_a_3Zuerst stellte Leander, Manager im Bereich Quality, sein Aufgabengebiet vor. In seinem Vortrag betonte er in erster Linie die immer wechselnden Bedingungen für die Qualitätsingenieure, die ihre Prüfungen je nach Projekt immer wieder neu planen und durchführen müssen. Danach sprach Hauke, Manager Engineering, über die Abteilung Engineering und die speziellen Herausforderungen für sein Team, die Produkte und Anlagen von der entwicklungstechnischen Seite stets optimal zur Zufriedenheit des Kunden auszulegen.

Als Letztes berichtete uns Monja über ihr Tagesgeschäft als Teamleiterin im Bid Management. Sie verdeutlichte uns insbesondere mit mehrseitigen Angebotsmappen, wie viel Zeit und Arbeit bereits in der Angebotsphase eines Projektes notwendig ist, bevor der Auftrag überhaupt im Haus eingeht und durchgeführt werden kann.

Nachdem die Theorie beendet war, sollten die Teilnehmer natürlich auch einen praktischen Eindruck mit auf den Weg nehmen. Deshalb machten wir einen Rundgang durch die Produktionsstätten der Engineered Solutions. Zunächst wurde die Werkstatt besucht, in der einige Produkte in Kleinserie gefertigt werden. Ein interessantes Beispiel stellten hierbei die sogenannten ESS II Systeme dar, welche unter anderem in den deutschen Staatskarossen verbaut werden. Im Falle eines toxischen Gasangriffes von außen kann der Fahrer per Knopfdruck eine Druckluftflasche mit Atemluft aktivieren, um kurzzeitig einen Überdruck im Fahrzeuginneren aufzubauen, sodass kein Gas zu den Insassen eindringen kann.

Bild_dDanach ging es noch in die zwei angrenzenden Produktionshallen, in denen größere Anlagensysteme gefertigt werden. Besonders beeindruckend für alle waren die Rettungszüge die Dräger für die Deutsche Bahn produziert. Diese werden nach ihrer Fertigstellung in ausgewählten Bahnhöfen in Deutschland stationiert, sodass sie beispielsweise bei Unfällen oder Brandkatastrophen in Tunnels von beiden Seiten einfahren und mit der Rettung beginnen können.

Die Engineered Solutions ergänzt das Produktportfolio bei Dräger um einen kundenprojektspezifischen Anteil. Gemäß dem Motto ›Technik für das Leben‹ haben unsere individuellen Lösungen zur Aufgabe, das Leben zu schützen, zu unterstützen und zu retten.

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