Nach dem Praktikum ab in den Flieger nach Großbritannien

Bild_e_2Hallo mein Name ist Daniela und meine Zeit bei Dräger begann im März 2015 mit einem dreimonatigen Praktikum in der Abteilung Technische Dokumentation. Der Bereich befasst sich mit der Aufbereitung der produktbezogenen Daten und Informationen zu den einzelnen Dräger-Produkten.

Bereits zu Beginn des Praktikums stand fest, dass ich auch meine Masterarbeit bei Dräger im Bereich Sicherheitstechnik schreiben würde. Das Praktikum war eine tolle Gelegenheit, das Unternehmen, die Produkte und die Abläufe in einem so großen Konzern kennenzulernen und gab mir die Zeit, ein interessantes Thema für meine Abschlussarbeit zu finden.

Während meines Bachelorstudiums absolvierte ich ein Auslandssemester in Südengland, dadurch entwickelte sich ein großes Interesse an Großbritannien. Daher wählte ich als Thema meiner Masterarbeit eine terminologische Untersuchung der Produktfamilie Pressluftatmer sowie der dazugehörigen Produkte Druckluftflaschen und Lungenautomaten, die in Blyth hergestellt werden. Innerhalb der terminologischen Untersuchung werden die in einem Fachgebiet üblichen Fachwörter und -ausdrücke naher betrachtet.

Bild_d_2Im Rahmen meiner Masterarbeit verbrachten meine Mentorin und ich drei Tage in Blyth, um uns die Produkte anzuschauen. So konnte ich den Standort und die Kollegen kennenlernen. Da abgesehen von meiner Masterarbeit kaum Terminologie aus dem Blyth-Portfolio erfasst worden war, entstand die Idee, dass ich die Arbeit über Terminologie in Blyth im Rahmen eines befristeten Vertrags weiterführen könnte. Ich war begeistert von der Gelegenheit, für Dräger im Vereinigten Königreich tätig sein zu können, da es mich schon im Vorfeld nach Großbritannien gezogen hatte. So saß ich am 1. Oktober 2015 im Flieger nach Newcastle.

In der Abteilung R&D und besonders in meinem neuen Team wurde ich sofort herzlich aufgenommen und in aktuelle Projekte eingebunden. Meine Hauptaufgabe ist das Terminologiemanagement und die Verbreitung von Terminologie am Standort.

Bild_bDafür habe ich unter anderem eine Intranetseite mit Präsentationen zum Thema aufgebaut und einen Vortrag auf der Abteilungsversammlung gehalten. Im Rahmen der Erweiterung des Dräger-Dictionary beschäftige ich mich mit den Produkten Bodyguard, Merlin und Head-up-Display. Zudem bin ich ins Übersetzungsmanagement, die Qualitätssicherung und die Aufgaben der Technischen Redakteure eingebunden.

An den Wochenenden nutze ich die Zeit, um den Norden Englands und den Süden Schottlands zu erkunden. Meine Favoriten in der Gegend sind York, Durham, Alnwick und Edinburgh. Das Wetter hier ist vergleichbar mit Deutschland, aber ich hatte auf meinen Touren bis jetzt dennoch meistens Glück. Die Menschen hier sind alle sehr freundlich und hilfsbereit. An den lokalen Dialekt, das Geordie, muss man sich jedoch erst gewöhnen.

Ich kann allen nur empfehlen, Chancen für einen Auslandsaufenthalt bei einer der Dräger-Niederlassungen zu nutzen. Es ist eine tolle Erfahrung und man lernt nicht nur im Fachlichen, sondern auch im Kulturellen und der Sprache sehr viel hinzu. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen in Lübeck und Blyth bedanken, die mir diese tolle Zeit ermöglicht haben.

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