Mein Einzug in den Umzug

1 altes büroBrauchen wir das noch oder kann das weg? Müssen wir die Pflanzen eigentlich auch bekleben? Solche Fragen kamen in den ersten Tagen meines Praktikums im Employer Branding bei Dräger vermehrt auf. Es galt mit einem Teil der Personalabteilung von der rechten in den nur einige Meter entfernten Neubau auf der linken Seite des Haupteingangs des Drägerwerks zu ziehen. Dass auch kleine Wege zeitweise beschwerlich sein können, wenn man nur genügend zu tragen hat, sollte sich in der Folge zeigen.

Die Vorbereitungen begannen bereits einige Tage zuvor, so dass sich das alte Büro mit abnehmender Entfernung zum großen Tag zunehmend mit vollen Kartons und freudigen Erwartungen an die Zeit im neuen Bürogebäude füllte. In diesem geordneten Chaos zeigte mir meine Vorgängerin Jenny, auf welche Weise die Betreuung des Dräger Karriereblogs ein Teil meines Praktikums werden würde. Ich nutze die Gelegenheit also, um mich kurz vorzustellen: Guten Tag, ich bin Sören, 22 Jahre alt und in Zukunft geht das, was hier passiert, größtenteils auf meine Kappe. Wir werden uns also nochmal sehen, zunächst aber zurück zum Umzug.

DSC_0047Neben den freudigen Erwartungen kamen vereinzelt leichte Ängste um den vollständigen Übergang des eigenen Besitzes an den neuen Arbeitsplatz auf, da wir nur für das Aussortieren und Markieren, nicht aber für den Kraftakt des Umzugs selbst verantwortlich waren. Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher. Zur Sicherheit bekam daher auch die letzte Pflanze noch ihr Recht auf einen Umzugsaufkleber und konnte so dem Ende ihrer Existenz im alten Gebäude beruhigt entgegenblicken. Weil gerade die Überlebenschancen von durstigen Pflanzen bei mir ohnehin gering sind, trug jemand anders um ihr Wohlergehen Sorge und da ich mich aufgrund des sich anbahnenden Seitenwechsels gar nicht erst einrichtete, war ich ohnehin von den meisten Umzugssorgen befreit.

außen
Wenn der Neubau zum Ende des ersten Quartals 2015 schließlich vollständig ist, wird das alte Empfangsgebäude rechts im Bild (liebevoll auch als Schokobau bezeichnet, wegen der schönen braunen Farbe) abgerissen. Bis dahin werden nur noch einige Restarbeiten wie der letzte Anstrich durch die Maler durchgeführt. An der Stelle, an der das alte braune Gebäude zurzeit noch zu sehen ist, entsteht ein neuer Empfangsplatz, welcher den Blick auf das historische Ensemble freigeben wird. Bei der Konzeption des Gebäudes wurde daher besonders darauf geachtet, dass der Neubau nicht als Bauwerk für sich steht, sondern integrierter Teil des Gesamtbildes wird, bspw. ist die Front daher, angelehnt an die historischen Gebäude auf dem Dräger-Gelände, in Backstein gehalten.

3 berts

Zum Ende der ersten Woche reiste ich dann erst mal wieder aus Lübeck ab, um bis in die darauffolgende Woche hinein letzte Klausuren an meiner Universität zu schreiben. Als ich schließlich zurückkam, konnte ich mich also in das weitgehend gemachte Nest setzen. Und tatsächlich… alle waren sie da: Telefon, Computer, die Dräger-Berts und auch meine neuen Kollegen hatten den Weg über die Straße geschafft. Natürlich treten hier und da noch kleinere Probleme auf, aber im Großen und Ganzen ging der Akt letztlich so gut über die Bühne, dass wir unseren Blick nun entspannt durch die großen Fensterfronten über Lübeck schweifen lassen können und ich mich den Herausforderungen stellen kann, welche in Zukunft auf mich warten.

P.S.: An diejenigen von euch, denen Employer Branding zunächst aber mal so gar nichts sagt, seid beruhigt. Meine Vorgängerin Jenny schreibt bereits an einem Artikel, in dem sie über ihre Zeit bei Dräger berichten möchte. Bleibt also dran 🙂

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