Mein Name ist Bond – Bonding !

1Jeder Student kennt sie und die Meisten habe auch schon mal die eine oder andere besucht. Die Firmenkontaktmesse. Eine wunderbare Möglichkeit mit Unternehmen in Kontakt zu treten, Informationen zu sammeln und für die ein oder anderen eine Chance kostenlose Goodies abzugreifen. Eine der bekanntesten Kontaktmessen in Deutschland ist die Bonding. Diese findet einmal im Jahr in verschiedenen Städten statt. Das besondere an der Bonding ist, dass sie die größte studentisch organisierte Firmenkontaktmesse ist.

Für mich war das Ungewöhnliche bei der Veranstaltung aber etwas ganz anderes. Denn ich sollte nun kennen lernen, wie so eine Messe aus der Sicht des Unternehmens abläuft. Gemeinsam mit drei weiteren Dräger-Mitarbeitern bin ich nach Aachen geflogen um dort Dräger zu vertreten und den Messe-Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Dank meines Praktikums im Hochschulmarketing, konnte ich bereits erste Erfahrungen auf Kontaktmessen sammeln und habe im Personalbereich auch schon viele relevante Themen für die Bonding kennen gelernt. Das war natürlich sehr hilfreich bei der Vielzahl der Fragen über „Einstiegsmöglichkeiten bei Dräger“, „Wie komme ich an eine Abschlussarbeit“ oder „Erzähl mir doch einfach etwas über das Unternehmen“. Die Hauptzielgruppe waren hierbei Ingenieure, Maschinenbauer und Informatiker, was unter anderem den Schwerpunkten der RWTH zuzuschreiben ist. Die RWTH Aachen ist eine der größten Universitäten für diese technischen Studiengänge in Deutschland. Ich, als angehende Wirtschaftspsychologin muss gestehen, dass mein technisches Verständnis eher P1020438begrenzt vorhanden ist und Fragen zu der Softwareentwicklung für Mikrochips in Anästhesiegeräten oder ähnliches, meine Kompetenzen deutlich übersteigen, sodass ich sehr dankbar über die beiden Kollegen aus den Fachbereichen Sicherheitstechnik und Medizintechnik war.

In der gesamten Messezeit war unser Stand sehr gut besucht, sodass ich den Messetag überwiegend mit spannenden Gesprächen verbracht habe. Das war natürlich äußerst interessant, aber auch ziemlich anstrengend. Die meisten Studenten waren gut vorbereitet und haben gezielte Fragen zu Dräger gestellt, sodass meine im Praktikum erworbenen Kenntnisse gefordert waren.

Am Ende des Tages hieß es Bye-Bye Bonding und Moin Moin Hamburg. Nach einem solchen Tag mit wahnsinnig vielen Eindrücken, Geschichten und Erlebnissen waren doch alle Beteiligten froh, endlich wieder in der Heimat angekommen zu sein. Ich habe nicht nur viel gelernt, auch der Kontakt mit anderen „Drägerianern“ war super interessant, denn gerade mit Ingenieuren hat man im Alltag kaum persönliche Berührungspunkte. Somit erhielten nicht nur die Studenten vor Ort Einblicke in die „Dräger-Welt“, auch ich durfte über den Tellerrand hinaus blicken und würde es immer wieder tun.

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